Die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich nahm gemäss Mitteilung gegen 130 Meldungen im Zusammenhang mit unsachgemässem Abbrennen von Feuerwerk oder gefährlichem Umgang mit Knallkörpern entgegen. Davon entfielen mehr als 30 Meldungen auf Gemeinden, in denen ein Verbot für das Abbrennen von Feuerwerk gilt. In sechs weiteren Fällen gingen Anzeigen ein, weil Briefkästen mit Feuerwerkskörpern gesprengt wurden.
Diverse Brände
Mehr als drei Dutzend Brände erforderten den Einsatz von Feuerwehr oder Polizei. Unter anderem brannten Bäume, Hecken, Abfalleimer oder -Container.
In Winterthur wurden durch eine bislang unbekannte Täterschaft die Briefkästen eines Mehrfamilienhauses in Brand gesetzt. Es entstand hoher Sachschaden an der Fassade und an Balkonen. Die Kantonspolizei Zürich ermittle mit Brandermittlungsspezialisten wegen Brandstiftung.
Gewalttat mit Stichwaffe
Im Falle eines Gewaltdelikts mit einer Stichwaffe in der Zürcher Innenstadt übernimmt die Kantonspolizei Zürich die weiteren Ermittlungen.
Wegweisungen und Verhaftungen
Die Kantonspolizei Zürich stand am Hauptbahnhof Zürich wegen der am Silvesterzauber erwartet hohen Besucherzahl mit einem verstärkten Aufgebot im Einsatz.
Zusammen mit der Transportpolizei der SBB sowie der Transsicura mussten gegen rund zwei Dutzend Personen Wegweisungen ausgesprochen werden. Sechs Personen sind unter anderem wegen des Verdachts auf Vermögensdelikte, Verstössen gegen das AIG oder weil sie zur Fahndung ausgeschrieben waren, festgenommen worden.