In den 60-Liter-Säcken sollen die fortpflanzungsfähigen Teile von invasiven Pflanzen entsorgt werden. Die vollen Säcke – sofern ausschliesslich mit Neophyten befüllt – können jeweils am Freitag der Kehrrichtabfuhr mitgegeben werden. Sie werden in der Kehrichtverwertungsanlage verbrannt.
Massnahme zum Schutz der einheimischen Pflanzen
Einjähriges Berufkraut, schmalblättrige Greiskraut, amerikanische Goldrute, Sommerflieder, Kirschlorbeer und weitere invasive Neophyten bedrohen gemäss Angaben der Gemeinde die heimische Biodiversität. Nicht nur für die Artenvielfalt würden Neophyten eine Bedrohung darstellen, sondern mit ihren Wurzeln auch Strassen oder Gebäudefundamente beschädigen.
Mithilfe der Bevölkerung nötig
Weiter können gemäss Gemeinde Riesenbärenklau oder Ambrosia beim Menschen heftige Verbrennungen oder Atembeschwerden auslösen.
«Um die Weiterverbreitung dieser exotischen Problempflanzen zu bremsen, sind grosse Anstrengungen notwendig. Die Mithilfe der Bevölkerung ist dabei unerlässlich», schreibt die Gemdinde in ihrer Mitteilung.