Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat mit zwei separaten Vorlagen Änderungen im Energiegesetz. Zum einen sollen grosse geeignete Dächer noch besser für die Produktion von Solarstrom genutzt werden. Zum andern sollen die Stromnetzbetreiber den Auftrag erhalten, die Langzeitspeicherung von Energie zu fördern. Beide Massnahmen gehen Hand in Hand. Sie erlauben es, das Solarenergie-Potenzial im Kanton Zürich effizient zu nutzen und die Versorgungssicherheit im Winter zu erhöhen.
Solaranlagen auf Dächern
Es zeichnet sich ab, dass einige in der Schweiz geplante Projekte im Bereich Wasserkraft, Windenergie und alpine Solaranlagen nicht realisiert werden können. Wegen Widerstand oder nicht gegebener Wirtschaftlichkeit wurden einige dieser Projekte bereits verkleinert, verschoben oder gar verworfen. Der Regierungsrat will daher das grösste Potenzial für erneuerbare Energie noch stärker nutzen: Solaranlagen auf Dächern. Diese können schnell und in der Regel ohne Widerstand erstellt werden. Der grösste Produktionsanteil entfällt auf die Sommermonate, aber Solarenergie leistet auch einen Beitrag zur Stromerzeugung im Winter. Zusätzlich sollen die im Sommer generierten Überschüsse für den Winter verfügbar gemacht werden. Dazu sollen Langzeitenergiespeicher technologieneutral gefördert werden.