Im Rahmen der Machbarkeitsstudie begleitet die ZHAW zehn landwirtschaftliche Betriebe. Für jeden Betrieb wird analysiert, welche Flächen und Kulturen sich eignen, wie die Erträge aussehen könnten, ob Netzanschlüsse und Bewilligungen vorhanden sind und wie wirtschaftlich ein solches Projekt wäre. Optional können auch Themen wie Batteriespeicher oder Zusatznutzungen geprüft werden. 90 Prozent der Kosten übernimmt das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL).
Das Departement Life Sciences und Facility Management in Wädenswil koordiniert dazu das Projekt «Kompetenz-Booster Agri-PV».
Deutliches Potenzial
Bereits frühere Untersuchungen der ZHAW auf acht landwirtschaftlichen Flächen zeigen ein deutliches Potenzial: Unter agronomischen, technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten könnte Agri-PV einen wichtigen Beitrag zur Energieproduktion im Kanton Zürich leisten.